BT 3 – Viszerale Techniken – Verdauungstrakt

Im Seminar BT 3 (viszerales Basisseminar) wird die BT um das System des Verdauungstraktes, dessen Einfluss auf die Körperstatik und die Zirkulation des venösen, lymphatischen Systems erweitert. Durch Stress, Bewegungsmangel, Operationen oder entzündliche Prozesse können die Organe ihre normale Beweglichkeit und Funktion nicht mehr erfüllen. So können etwa bei 50% aller Bandscheibenpatienten venöse Stauungen der Organe des Verdauungstraktes oder Adhäsionen im Bauchraum als primäre Ursache in Betracht gezogen werden. Die Läsions- oder Reaktionsketten, die hiermit ihren Anfang nehmen, lassen eine physiologische Haltung nicht mehr zu. Die Fehlhaltung führt zuerst zu schmerzhaften muskulären Überbelastungen. Diesen folgt dann der frühzeitige Verschleiss der Wirbelsäule und anderer Gelenke. Für den Patienten beginnt ein Teufelskreis von Operationen und erfolglosen Therapien.

Resultate

Der Therapeut lernt das differenzierte Unterscheiden zwischen Reaktions- und Läsionsketten, welche vom Verdauungstrakt ausgehe können.
Die passenden therapeutischen Massnahmen führen zu einer Mobilisation der Organe und somit zu einer verbesserten venösen und lymphatischen Entstauung des gesamten Körpers. Muskuläre Hypertonien als Reaktion auf pathologische viszerale Spannungen lösen sich. 
Die regelmässige Eigenbehandlung der Organe ist sowohl für den Patienten als auch für der Therapeuten ein must have, um maximal gesund und beweglich zu bleiben.

Diagnostik und viszerale Therapie:

  • Speicheldrüsen
  • Speiseröhre
  • Magen
  • Zwölffingerdarm
  • Dünn- und Dickdarm
  • Leber

Die häufigsten OP-Narben oder entzündungsbedingten Verklebungen und deren Lösungsmöglichkeiten werden anhand von Fallbeispielen vorgestellt, wie Leistenbruch-, Leber-, Schilddrüsen-, Blinddarm-, Magen- und Gallenblasen-OP.

“Überraschend war für mich die unmittelbare Verbesserung meiner Beweglichkeit bereits nach der ersten Behandlung.” R. Bachmann

Anmeldungen

Kurszeiten

9.00 – 17.00 Uhr

Seminargebühr Schweiz

CHF 600.– inkl. Seminarunterlagen

Fortbildungspunkte

Das Seminar ist eine anerkannte Fortbildung und umfasst 14 Stunden, was 19 Punkten entspricht.

Inhalt

  • In dem Kurs erlernt der Teilnehmer die präzise Palpation der Organe des Verdauungstraktes. Er erfährt wie sich die Physiologie der Organe von Pathologie unterscheidet. 
  • Mittels  Partnerarbeit und Eigenbehandlung lernt der Teilnehmer alle Perspektiven der Organbehandlung kennen. 
  • Er kann die Grifftechniken  seinen Patient als effektive Heimübung vermitteln und somit langfristige Therapieerfolge erzielen. 
  • Durch die speziellen viszeralen Grifftechniken werden die Faszienlogen entstaut. 
  • Der erhöhte Faszientonus der Organ, aber auch der Muskulatur reduziert sich spürbar und messbar. 
  • Die Zirkulation der Körperflüssigkeit wird verbessert, das Gewebe entstaut, die Funktionsfähigkeit der Organe und Muskelketten optimiert. 
  • Eine natürliche Haltung und die mühelose Beweglichkeit wird wieder möglich.

Zielsetzung

  • Läsions- und Reaktionsketten des Verdauungstrakten unterscheiden können 
  • Durch gezieltes Ertasten die einzelnen Organe des Verdauungstraktes von einander unterscheiden lernen. 
  • Unterschiedliche Empfindungen der einzelnen Organe am eigenen Körper während der Partnerarbeit wahrnehmen 
  • Funktionelle Zusammenhänge von parietalen Beschwerden und viszeralen Dysfunktionen erkennen 
  • venöse und lymphatische Entstauung der unteren und oberen Extremität durch manuelles Lösen von viszeralen Spannungen einleiten 
  • Bewegungseinschränkungen der Hüftgelenke mit der Mobilisation des Dickdarms lösen 
  • Menstruationsbeschwerden und die damit einhergehenden Wirbelsäulen- Beschwerden der Patientinnen durch die Organmobilisation lösen
  • Eigenübungen für den Patienten zur Auto-Mobilisation vermitteln 
  • Die Teilnehmer erleben am eigenen Körper die Wirkungsweise der Entstauungstechniken der BT. 
  • Sie spüren die Erweiterung und Mühelosigkeit der eigenen Beweglichkeit.